Mitarbeiterfotos für die Barkawi Holding Gmbh
Eine meiner ersten Amtshandlungen dieses Jahr waren Mitarbeiterfotos bei der Barkawi Holding GmbH.
Was einst als spezialisierte Unternehmensberatung begann, ist heute eine internationale Unternehmensgruppe: Die Barkawi Holding entwickelt Technologien und Unternehmen, die globale Lieferketten effizienter, transparenter und nachhaltiger machen. Gründer Karim Barkawi hat daraus einen echten Company Builder geschaffen – mit einem klaren Blick für Innovation, Unternehmertum und Lösungen, die weltweit Wirkung entfalten.
Ich freue mich sehr über das Vertrauen, am Standort München Karim Barkawi sowie einen Teil seines Führungsteams fotografiert zu haben. Gerade in solchen Situationen zeigt sich oft, wie sehr Stimmung und Vertrauen den Unterschied machen. Wenn beides stimmt, entstehen Portraits, die nicht inszeniert wirken, sondern selbstverständlich, authentisch und professionell wirken.
Wenn das foyer zur Bühne wird
Im Februar durfte ich den Chor des Gärtnerplatztheaters in München fotografieren – direkt nach der Vorstellung von „Die Zirkusprinzessin“, noch voller Bühnenenergie, Glitzer, Kostümen und guter Laune. Gegen 22 Uhr verwandelte sich das Foyer kurzerhand in mein Fotostudio, und während draußen langsam Feierabend war, ging es für uns erst richtig los.
Für das Gruppenfoto blieben uns gerade einmal 15 Minuten – was bei knapp 40 Menschen ungefähr drei Wimpernschläge sind. Normalerweise bedeutet das: mindestens ein geschlossener Augenlid-Marathon und später Photoshop-Tetris mit Köpfen. Diesmal aber nicht. Die Stimmung war so gut, dass tatsächlich ein heiteres, lebendiges Gruppenbild entstand, bei dem kein einziger Kopf ausgetauscht werden musste. Ein kleines Wunder der Corporate Fotografie.
Gerade solche Gruppenbilder liebe ich besonders – sie sind jedes Mal ein kleines Abenteuer zwischen Timing, Technik und Teamgeist. Wenn am Ende alles zusammenpasst und ein Bild entsteht, das leicht und selbstverständlich wirkt, dann weiß ich wieder, warum ich diesen Job so gern mache.
Zwischen Präzision und Präsenz – Karl Alfred Schreiner
Beim Shooting mit Karl Alfred Schreiner, dem Ballettdirektor des Gärtnerplatztheaters in München, war schnell klar: Das hier ist kein völlig routinierter Termin.
Ich kenne den Raum, die Kamera, das Licht. Mein Gegenüber betritt dagegen eine Situation, in der es plötzlich um Präsenz vor der Kamera geht – etwas, das selbst für erfahrene Bühnenmenschen nicht alltäglich ist. Es entsteht dieser kurze Moment des Ankommens, in dem man sich innerlich einmal sortiert. Der eine hinter der Kamera, der andere davor.
Aus dieser Anfangsspannung entwickelt sich meist recht schnell ein gemeinsamer Fokus. Schreiner bringt als Künstler eine enorme Präzision und Erfahrung mit. Trotzdem bleibt dieser kurze menschliche Augenblick, in dem niemand sofort „im Modus“ ist, sondern erst einmal ankommt. Das passiert oft ganz nebenbei: ein Blick, ein erstes Lachen, ein Satz, der den Ton verändert – und schon wirkt die Situation weniger offiziell, als sie es eben noch war.
Aus solchen Momenten entstehen dann häufig die Bilder, die später am selbstverständlichsten wirken.
HRK Lunis - VermögensVerwalter
Kurz vor Ostern wurde ich spontan zu einer Tagung von HRK Lunis Vermögensverwaltern im Hilton Airport München gerufen. Auftrag: Portraits der Mitarbeitenden.
Wenig Zeit, hoher Anspruch, klarer Ablauf – und den Fotohintergrund durfte ich selbst wählen. Dann ging es los: Im Fünf-Minuten-Takt kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt aus der laufenden Veranstaltung vor die Kamera, oft noch kurz vor der Mittagspause.
Solche Situationen haben ihren eigenen Rhythmus. Viel Bewegung, wenig Zeit, und trotzdem der Anspruch, in wenigen Minuten ein sauberes, stimmiges Portrait zu erzeugen. Frisur sitzt, Ausdruck soll natürlich wirken, Kleidung idealerweise ohne jede Falte – alles gleichzeitig und am besten sofort.
Gerade darin liegt aber auch der Reiz: aus einem sehr dynamischen Setting heraus konzentrierte, klare Portraits zu schaffen. Und wenn am Ende genau das gelingt, ist es ein intensiver, aber sehr zufriedenstellender Sprint mit guten Ergebnissen – und der Erkenntnis, dass sich auch unter Zeitdruck sehr viel sauber lösen lässt, wenn man ruhig bleibt und flexibel reagiert.
Der Graf von Luxemburg
Damit das Gärtnerplatztheater einen Bildpool seiner Opern und Operetten zur Verfügung hat, läuft es in der Regel so, dass sowohl die Hauptproben als auch die Generalprobe fotografiert werden. Dabei entstehen Bilder, die später ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen: von großformatigen Plakaten über die Bebilderung der Website und Programmhefte bis hin zu Presse und Social Media.
„Der Graf von Luxemburg“ ist eine Operette von Franz Lehár, die um 1900 im Pariser Milieu spielt und eine Liebesgeschichte zwischen Bühne, Gesellschaft und Scheinrollen erzählt.
Inmitten der Proben, Bühne und den letzten Vorbereitungen vor der Premiere entsteht ein Arbeitsraum, der gleichzeitig präzise getaktet und sehr lebendig ist.
Die Herausforderung liegt dabei weniger im einzelnen Bild als im richtigen Moment: Situationen zu erkennen, bevor sie wieder vorbei sind. Aus diesen Augenblicken entstehen Bilder, die nicht nur dokumentieren, sondern auch Atmosphäre transportieren.